Vier Bürgermeister stellte die Familie der Stadt Goslar

Johann Georg Siemens (1748-1807)
Johann Georg Siemens (1748-1807)

 

Johann Georg (1748-1807), wurde der Reformator

 

des Goslarer Stadtwesens. Es gelang ihm im Zeitalter

 

der Französischen Revolution durch Ideenreichtum

 

und Tatkraft, allen Widerständen zum Trotz, die Finanzen

 

der alten freien Reichsstadt zu sanieren.

 

Zeitweilig durch resistente Kräfte aus seinem Amt verdrängt,

 

konnte er von 1800 bis 1802 als Bürgermeister sein Werk

 

vollenden und die Geschicke der Stadt in geordneten

 

Verhältnissen in die dann beginnende preußische Verwaltung

 

überführen.

 

 

 

Georg Heinrich Siemens (1659-1740)
Georg Heinrich Siemens (1659-1740)


Peter (1646—1733) und Georg Heinrich Siemens (1659-1740) amtierten 1710-1735.

Georg Heinrich Siemens war zunächst (1729-1733) Nebenbürgermeister für seinen altersschwachen Vetter Peter.

In ihrer Amtsperiode wurde das Kloster Neuwerk neu errichtet und die Schäden des Stadtbrandes
im Stephani-Viertel von 1728 zügig behoben, insbesondere die Stephanikirche bis 1743 wieder aufgebaut.
 

Stephan-Heinrich (1712-1795) war in den Jahren 1774 bis 1794 Goslars Bürgermeister.